Presse


Bericht im Wynentaeler Blatt "Euses Blättli", 29.09.17

von Frieda Steffen

Die neue CD von Gogo’s Black Box, «Veil Of Oblivion» wurde im Restaurant Sportplatz in Suhr mit Spannung erwartet und mit Applaus begrüsst. Zur Taufe erschienen prominente Gäste, wie zum Beispiel Regierungsrat Urs Hofmann und der erfolgrei-
che Buchautor Pedro Lenz.

Mit «Veil Of Oblivion», «Schleier des Vergessens» sorgt der Kölliker Musiker Gogo Frei mit seiner Black Box dafür, dass er eben nicht vergessen geht. Es ist das fünfte Studio-Album mit Eigenkompositionen. Die gesellschaftskritischen und dadurch eher schwermütigen Texte verpackt er in warme Klänge, die durch die starke Stimme von Sängerin MoniMoni besonders zur Geltung kommen. Beschrieben werden Szenen, die man lieber schnell wieder vergessen sollte, also den Schleier des Vergessens darüber ausbreiten. Unterschiedliche Rhythmen und Klänge paaren sich mit subtiler Einfachheit. Das neue Album wurde im Studio von Gogo Frei zusammen mit Stefan Zimmann, Daniel Knechtli, Rolf Hugo und Rolf Hirsiger aufgenommen. Monika Schär bildet den kraftvoll leuchtenden Kontrapunkt zu diesen bewährten Musikern.

Ausbrüche einer Coverband
Gogo Frei bezeichnet die «Black Box» als reine Cover-Band, die bei Festivitäten für Amüsement sorgte. Alle zwei Jahre inspiriert der Bandleader jedoch seine Band zu neuen Abenteuerlichkeiten. Die Ideen scheinen dem Texter und Komponisten Gogo Frei kaum auszugehen. Die Interpreten können dabei sich selbst sein mit simplen Songs ohne Schnickschnack, eigenwillig, quer und ungeschliffen. Dies dürfte der Schlüssel zum Erfolg sein, Gogo’s Black Box verhilft dadurch dem Zuhörer zu einzigartigen Musik-Erlebnissen.

 


regiolive, 26.06.16

von Adrian Gaberthüel

 

Monika Schär ist als Sängerin fester Bestandteil der Band Trauffer. Am 14.8. spielt die Band am ausverkauften Heitere Open Air auf der Lindenbühne

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Bericht im "Das Magazin" von "Blick", 03.04.16

von Jonas Dreyfuss

 

...  Jeder Ton sitzt, der Sound klingt saftig – eine sechsköpfige Rockband steht auf der Bühne, darunter Volksmusikpersönlichkeiten wie Akkordeonspieler Julian von Flüe (20) oder Prix-Walo-Gewinnerin Monika Schär (39), «eine der besten Sängerinnen der Schweiz», so Trauffer...

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Bericht in "Schweiz am Sonntag", 26.03.16

von Stefan Künzli

 

...Die Wende kam mit den Aargauer Musikern und der Sängerin Moni Schär. Vor allem der Gitarrist Frank Niklaus, der musikalisch eigentlich aus einer ganz anderen Ecke (HNO, Blusbueb) kommt und in Zofingen das Soma-Studio betreibt, hat immer an Trauffer geglaubt. «Wir haben uns den Arsch abgespielt, sind an jeder Hundsverlochete aufgetreten und haben dabei immer alles gegeben», sagt Trauffer, «dort haben wir uns die Fanbasis geschaffen»....

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Bericht in der "Aargauer Zeitung", 17.01.16

von Peter Weingartner

 

..."Kriminelle" Musik

Die Musiker passen ihr Repertoire der Lesung an. Der «Kriminaltango» von «Hazy selig» darf ebenso wenig fehlen wie «Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett» mit den Schlussreimen: «Mimi hat die Interpol und ich den Alkohol.» Süffige Musik also, «Jailhouse Rock», «Folsom Prison Blues», «I shot the Sheriff». Musik mit Herzblut interpretiert, und als Moni Schär in «Sheik of Araby» ihre Stimme nicht schont, fühlt man sich an Louis Armstrong erinnert...

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Bericht im "Euses Blättli", Wynentaler Blatt, 02.12.14

von Frieda Steffen    

 

 

Für "MoniMoni" fast ein Heimspiel

 

"Dort droben auf dem Berg, nämlich auf demWiliberg, bin ich aufgewachsen", so die Frontfrau von Gogo’s Black Box, MoniMoni (Monika Schär). Bereits zum zweiten Mal wussten die Musiker die Besucher im "Fabrikli" in Bottenwil zu begeistern. Es wurde ein Abend mit "Geben und Nehmen",denn die Sängerin animierte das Publikum immer wieder zum Mitmachen.

 

st. Martial Schweizer durfte im "Fabrikli " in Bottenwil zahlreiche Zuhörer begrüssen. Humorvoll betitelte er siemit"AlthippiesundRock’n’Roller". In der Tat fehlte an diesem Konzert die ganz junge Klientel, dafür war ein hoher Prozentsatz an Wilibergern anwesend. "Neben meiner Mutter und meinem Bruder konnte ich mindestens noch vier weitere ausmachen", so Monika Schär."Das ist ein sehr hoher Prozentsatz, in Wiliberg wäre man damit beschlussfähig!Wollen wir eine Steuererhöhung durchsetzen?", so der Wynentaler Gemeindeschreiber, Bassist und Sänger Tschändu Muhmenthaler.

 

Geheimnisvolle "Black Box"

Martial Schweizer machte sich Gedanken zu diesem Namen,mehr noch, er scheint ihn zu beflügeln und von Flugzeugen, Schiffen und Lastwagen zu träumen, denn diese haben eine Black Box, als Flugschreiber, Unfalldatenschreiber und Logbuch. Diese Geräte, so Schweizer, seien jeweils aus unzerstörbaren Materialien, damit sie nach einem Crash wertvolle Daten liefern können. Ideal wäre, wenn das ganze Flugzeug aus unzerstörbarem Material wäre. Allerdings ist er überzeugt, dass es mit der "Black box" an diesem Abend keinen Absturz gibt, zumindest keinen musikalischen. Auch in der Psychologie spreche man von einer Black Box.Das kann ein Reiz sein, zum Beispiel das Verarbeiten schöner Musik durch Tanzen oder freudigen Applaus.Warum ein Reiz zu solchem Verhalten führt, ist bisher unbekannt, darum wird der Prozess der Verarbeitung mit "schwarzer Cheschte " bezeichnet. "Sind wir gespannt, was heute in der "Black box" drin ist…"

 

Ein Feuerwerk von Musik, Rhythmus, Gesang und gesprochenem Wort

Dann ging es los mit einer quirligen MoniMoni – es schien, sie will vor allem für die vielen anwesenden Wiliberger ihr Bestes geben. Als wortgewandte Lady führte sie sozusagen auch als Moderatorin durchs Programm und lud das Publikum zum Mitmachen und Mitsingen ein. "Enorm schwierig war das Lernen des Textes im folgenden Stück. Dieser besteht aus einem Wort, und damit ich das richtig kann, müsst ihr mir helfen." So kam es, dass das Wort "Tequila" beinahe die Wände des Fabrikli zu sprengen vermochte.

Sie konnte es auch nicht unterlassen,einzelne Besucher gar beim Namen zu nennen. Besonders abgesehen hatte sie es auf "Alberto", einen absoluten Fan von ihr, welcher ihre Bemerkungen mit viel Charme und träfen Antworten quittierte. So wurde "ihr Heimspiel", zusammen mit den Mitgliedern der Black box, Gogo Frei (Gitarre), Tschändu Muhmenthaler (Bass), Zimmi Zimmann (Gitarre), Tico Hirsiger (Schlagzeug), Dani Knechtli (Keyboard) zu einem lockeren, humorvollen Abend. Blues, Rock’n’Roll, Old Time Jazz und Country bekamen durch die ganz spezielle Zusammensetzung eine besondere Note.

 

 


Portrait in der Aargauer Zeitung, 17.02.14

von Noëlle König

 

Wenn ich Ukulele spiele, haut die Katze ab!

 

"Gut, treffen wir uns schon jetzt, dann kann ich nachher noch ein bisschen shoppen gehen. Ich bin ja schliesslich auch nur eine Frau", lautet die Begrüssung von Monika Schär, als sie zum Interview-Termin im Café Ccino in Aarau erscheint. Schnell lässt man sich vom Strahlen der 37-Jährigen anstecken. Ob sie etwas Südländisches im Blut habe? "Nein, ich bin durch und durch Schweizerin", sagt die Aargauerin stolz. Da verwundert es dann doch nicht mehr so sehr, dass sie Volksmusik gerne mag. Oder zumindest Volksmusik mit Rock gemischt. Denn Schär ist Backgroundsängerin beim Brienzer Musiker Trauffer.

 

"Back to the roots"

Schär ist laut eigener Aussage wohlbehütet im ländlichen Wiliberg aufgewachsen. Ihre Faszination für Musik und das Singen hat sie schon früh entdeckt: "Ich bin die Jüngste von mehreren Geschwistern und wurde stark von deren Musikgeschmack geprägt. Mein ältester Bruder hat zum Beispiel immer Dire Straits gehört. Ich habe dann versucht, mitzusingen." Auf der anderen Seite standen ihre Eltern, die traditionelle Schweizer Folklore bevorzugten. Der Vater war im Jodlerclub, die Mutter in der Trachtengruppe. In der Oberstufe trat Schär der ersten Schülerband bei. Danach ging es weiter bei der Band Alphorny, die eine Mischung aus Volksmusik und Rock machte. 1996 gewann sie den kleinen Prix Walo als beste Nachwuchsband. "Die Jodler-Musik gehört einfach zu mir. Jetzt bei Trauffer wieder in einem ähnlichen Stil Musik zu machen, ist für mich ‹Back to the roots›."

 

Per "Äxgüsi" zu Trauffer

Vor rund fünf Jahren kam Schär zu Trauffer. Sie habe ihn bereits vorher gekannt, da er mit seiner Band Airbäg ein Jahr vor Alphorny den Prix Walo gewonnen hatte und sie einige Auftritte zusammen absolvieren durften. "Die jetzige Zusammenarbeit entstand aber eigentlich per ‹Äxgüsi› ", sagt Schär. So habe ein Bekannter sie für ein Duett mit Trauffer für die Hochzeit eines Bandkollegen von Airbäg vorgeschlagen. Als Trauffer kurz danach sein zweites Album aufnehmen wollte, auf dem ebenfalls ein Duett zu hören sein sollte, wandte er sich an Schär. "Jedoch war die Idee, dass ich lediglich die Pilotspur, das heisst die Vorlage für die richtige Aufnahme, einsinge. Als Trauffer dann keine andere Sängerin fand, entschied die Plattenfirma, dass sie es so lassen mit meinem Gesang."

 

Leidenschaft und Zweitleben

Neben ihrem Engagement bei Trauffer singt Schär noch in anderen Bands wie Gogo’s Black Box oder Tim & Struppi. Ein Problem, die verschiedenen Projekte neben ihrem 100-Prozent- Job in einer Logistikfirma aneinander vorbeizubringen, habe sie nicht: "First come, first served. Bei Trauffer hat jedes Bandmitglied einen Ersatz. Und bei den anderen bin ich einfach nicht dabei, wenn es nicht passt." Selber eine Band zu gründen, hat sich Schär bisher nicht getraut. Das sei eine riesige Verantwortung. Zudem sei es ihr wichtig, ein regelmässiges Einkommen zu haben. Trotzdem ist die Musik nicht nur ein Hobby: "Es ist meine Leidenschaft, mein Zweitleben." Zu Hause hat sie verschiedene Instrumente, richtig spielen kann sie keines. Beim Klavier reiche es, um ihren Gesang zu begleiten. Auf der Gitarre könne sie etwa fünf Akkorde, auf der Ukulele acht. "Meine Nachbarn haben sich noch nie beschwert. Aber wenn ich Ukulele spiele, haut meine Katze ab. Den Anfangseffort habe ich zwar für jedes Instrument, aber um es wirklich gut zu lernen, bin ich einfach zu faul. Deshalb bleibe ich lieber beim Singen." 

 

 


Bericht im Zofinger Tagblatt, 14.10.13

und Aargauer Zeitung, 15.10.13

von Günter Zimmermann 

 

 

Märchen aus der Erwachsenenwelt

 

Mit «Papperlapapp» hat die Formation Tim & Struppi um Gogo Frei eine neue CD editiert. Nächsten Freitag wird sie in der Kölliker «Arche» getauft.  

 

«Mer verzelle euch wohri Märli», singt Bianca Castafiore alias MoniMoni gleich zu Beginn der neuen, schweizerdeutschen Tim-&-Struppi-CD «Papperlapapp», auf der neben ihr Gogo Frei (Gesang, Gitarre, Ukulele, Elektronik), Tschändu Muhmenthaler (Perkussion, Ukulelen-Bass, Gesang) und Dani Knechtli (Akkordeon, Melodica, Posaune) ihre musikalischen Künste zum Besten geben. Doch wer nun eine Kinderplatte erwartet, liegt ziemlich daneben. Die 15 Märchen handeln vielmehr von Begebenheiten aus der Erwachsenenwelt, bei denen durchaus auch Themen vorkommen, die ein Kind noch lange nicht zu interessieren haben.

 

Schwieriges Schweizerdeutsch

Die Formation Tim & Struppi existiert bereits seit rund zwanzig Jahren, CD-Outputs geschehen etwa im Vier-Jahres-Rhythmus, wobei, nimmt man die selbst betitelte «Rezäpt & Lieder»-Koch-CD heraus, die Pausen zwischen den Neuerscheinungen grösser wurden. Dies deshalb, da Frei mit Gogo's Blackbox und Gogo's Partybox sowie diversen Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Wolfgang Bortlik, Chris Regez und Pedro Lenz genug anderes um die respektive auf den Ohren hat. «Wenn wieder genug schweizerdeutsches Material zusammengekommen ist, gibt es auch wieder eine CD», so das einfache Rezept des legendären Köllikers. Denn in seiner Muttersprache zu texten, das verlangt dem 59-Jährigen mehr ab, als englische Texte zu schreiben, wie er es in seinen anderen Projekten tut. «Schweizerdeutsch ist eine schwierigere Sprache als Englisch, hier muss es literarisch genauer stimmen, natürlich auch, weil man jedes Wort versteht.»

 

Auch musikalisch muss an eine Tim-&-Struppi-CD anders herangegangen werden, wie beispielsweise an «Rockhead», jenem ebenfalls neuen Output, der parallel zu «Papperlapapp» in seinem Kölliker Tonstudio aufgenommen wurde, aber in diverser Weise. «Bei dieser CD nahmen wir die meisten Instrumente gemeinsam auf, was zwar fehleranfälliger ist, aber auch lebendiger. Bei Tim & Struppi haben wir jedes Instrument einzeln eingespielt.» Was wiederum bedeutet, dass danach für Konzerte mehr geübt werden muss, da das Repertoire so nie zusammen gespielt werden kann.

 

CD-Taufe in der Arche

Im Gegensatz zur alljährlichen «Herbst/Winter-Tour», bei der Gogo Frei mit «seinen» Künstlern monatliche Events abhält, findet die CD-Taufe zu «Papperlapapp» nicht in der Safenwiler Leuenbar statt, sondern sie ist Bestandteil des «Späktrum»-Saisonprogramms in der Arche Kölliken. «Die Leuenbar wäre für einen solchen Anlass zu klein», ist der «vom Rockmusiker zum Unterhaltungsmusiker gewandelte» Frei überzeugt. Geboten werden alle neuen Songs live, untermalt von diversen alten Stücken. «Aber an einer Taufe muss man sowieso nicht allzu viel spielen, da redet man mehr», lacht er.

 

Als Taufpatin amtet Karin Tanner, die sich zudem gleich auch noch für das Artwork vom Cover und dem ausführlichen Comics-Booklet mit allen Texten verantwortlich zeigt. «So ein aufwendiges Booklet hatten wir noch nie», freut sich Gogo Frei. Dabei kam er eher per Zufall in den Genuss von Tanners Zeichnungen. «Auf einer Geburtstagseinladungskarte sah ich Bilder von ihr und dachte, die würden doch perfekt zur Platte passen.»

 

Tim & Struppi sei «mittlerweile ja eigentlich eine Kleinkunstsache geworden». Dass sie damit noch mehr Erfolg vorweisen könnten, wenn sie das Projekt in dieser Szene forcieren würden, ist ihnen bewusst. «Aber darum reisse ich mich nicht, dafür bin ich zu faul», sagt der Kölliker lapidar, aber ehrlich. Denn Gogo Frei ist auch nach vierzig Jahren im Business ein Handwerker, der sich lieber um das Musikalische denn das Administratorische kümmert und deswegen - «natürlich!» - auch nichts von einer Plattenfirma oder einem Management wissen will. In seinem Herz schlägt nicht der Takt des Geldes, sondern jener des Rock'n'Rolls.

 

 


Aarauer, Zofinger und Lenzburger Nachrichten, 11.10.13

"DIE 15" - Der ultimative Fragebogen

Fragen: Reto Fischer

 

Wir stellen prominenten und weniger prominenten Zeitgenossen 15 Fragen. Fragen, von denen wir wissen, dass die Menschheit auf deren Antworten gewartet hat.

  

Wer sind Sie?

Monika Schär, Aargauerin seit 37 Jahren, Angestellte bei einem Unternehmen für Intralogistik, Sängerin bei "Gogo's Black Box", "Trauffer" und in anderen Formationen.

 

Ihr Lieblingsheld?

Jeder, der den Mut aufbringt, gegen ein Unrecht vorzugehen. Und sei es auch nur, wenn man jemanden in die Schranken weist, der im Brügglifeld (oder über das Brügglifeld) respektlose und primitive Äusserungen macht.

 

Bei welcher Gelegenheit sagen Sie die Unwahrheit?

Wenn die Wahrheit sehr verletzend wäre oder eine Überraschung verraten würde.

 

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Ich bin absolut klar im Kopf.

 

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Menschen, denen Sie begegnen?

Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Humor

 

Was mögen Sie am Aargau am wenigsten?

Aarau als Hauptort hat mir zu wenig Anziehungskraft und Charme. Die Leute reisen gerne nach Luzern, Bern oder Zürich, aber nach Aarau? Sollte ich mit meinem Eindruck falsch liegen - ich bin offen für eine persönliche Stadtführung!

 

Ihr glücklichster Moment?

Wenn ich Zeit mit mir selbst, meiner Familie oder meinen Freunden verbringen kann.

 

Was ist online Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Online-Zeitungen lesen, im Facebook surfen und auf Websites von Bands und Musikern stöbern.

 

Was ist offline Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Auf der Bühne stehen und singen!

 

Was halten Sie für die grösste Errungenschaft der Menschheit?

Die Gewinnung von elektrischer Energie. Mein Alltag wäre ohne Elektrizität undenkbar. Ich gestehe, dass ich eine Affinität zu elektronischen Geräten habe.

 

Was stört Sie an sich selbst am meisten?

Mein Hang zum Perfektionismus.

 

Über welches Talent würden Sie gern verfügen?

Ich hätte gerne ein fotografisches Gedächtnis. Vermutlich würde mir damit das Auswendiglernen der vielen Liedertexte einfacher fallen.

 

Als welche Persönlichkeit möchten Sie gern wiedergeboren werden?

Als ich selbst. Mein Leben ist super und ich möchte kein anderes führen.

 

Ihre grösste Extravaganz?

Mein unermüdlicher Optimismus. Er kann ansteckend sein zuweilen, aber vielleicht auch nerven.

 

Ihr Motto?

Behandle jedes Lebewesen so, wie Du selber behandelt werden möchtest.

 

 


Bericht in der Aargauer Zeitung, 05.10.2012

von Christine Fürst

 

Sie will mit ihrem Song in Malmö auf der grossen Bühne stehen

 

Sie ist im beschaulichen Wiliberg aufgewachsen. Sie wohnt in Oftringen. Sie hat einen bodenständigen Job als Leiterin im Innendienst in einer Firma im Wynental. Und sie singt, während sie mit ihrem Auto zur Arbeit fährt. Alles eben typisch schweizerisch. Könnte man meinen.

Aber dem ist nicht so. Denn bereits mit 16 Jahren gewann sie mit ihrer damaligen Schülerband «Alphorny» den kleinen Prix Walo. Monika Schär startete bereits früh ihre musikalische Karriere - und entschied sich danach trotzdem für einen «soliden Beruf im kaufmännischen Bereich», wie sie es nennt.

Und trotzdem, von der Musik losgekommen ist sie nie. Immer wieder startete sie neue Projekte. War Sängerin bei «Max Lässer und das Überlandorchester» und aktuell Background-Sängerin bei der Band «Trauffer». Sie selber hat sich keinem Stil verschrieben, sie singt Rock genauso wie Blues und Pop. Einzig Balladen sind nicht ihre Stärken.

 

Schweden als grosses Ziel

Und nun startet sie ein neues Projekt: Sie hat sich mit einem Video für den Eurovision Song Contest beworben. Ihr grosses Ziel: Sie will die Schweiz im nächsten Jahr im schwedischen Malmö vertreten. Dafür geht sie mit einem fetzigen, mitreissenden Song an den Start: «Good, Bad and Ugly». Sie singt von der Liebe, wie sie sein oder eben nicht sein soll. «Den Song kann man schon auf das eigene Leben übertragen», sagt Monika Schär.

Die Songwriterin Nadin Hadorn kam vor drei Wochen auf die 36-Jährige zu und fragte, ob sie Lust hätte, diesen Song zu singen und sich damit für den Eurovision Song Contest zu bewerben. Gesagt, getan. Sie ging kurz entschlossen ins Studio, spielte den Song ein, drehte ein Video und stellte es auf die Online-Plattform des Schweizer Fernsehens. «Ich stehe voll und ganz hinter diesem Song», sagt sie mit einem Lachen im Gesicht.

Würde sie die erste Runde überstehen (s. Box), kann sie mit ihrem Song im Schweizer Fernsehen auftreten- Doch sie nimmt es, wie es kommt. Nervös ist sie noch nicht, kann sie doch auf eine grosse Erfahrung zurückgreifen. «Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen. Lampenfieber habe ich nicht mehr, ich habe jeweils eine grosse Vorfreude in mir», sagt sie.

Für Monika Schär war von Anfang an klar, dass sie sich keinen Künstlernamen zulegt. Sie wolle authentisch sein, echt wirken auf der Bühne. Obwohl sie keine eigentlichen Vorbilder hat, bewundert sie Frauen wie Tina Turner. «Ich bewundere Stimmen, die man sofort erkennt.» Gerne hätte sie auch eine solche Stimme. Und wer weiss, vielleicht ist ihre Stimme bald mehr zu hören.


 

Interview mit Marc A. Trauffer auf hitparade.ch, 2010

 

...hitparade.ch: Was auch weiter heraussticht ist das Duett mit Monika Schär, welche auch aktiv auf hitparade.ch war. Wie kam es dazu? Wieso sie?

 

Trauffer: Wir sassen im Studio und haben gedacht, dass wir diesen Song als Duett machen könnten. Da wir in Zofingen waren haben wir Monika angerufen, welche aus Zofingen ist, damit wir es ausprobieren konnten. Man hat ihr von Anfang an gesagt, dass wir noch schauen, wer das singt. Die Plattenfirma hatte das Gefühl, dass man das Duett mit einem "Sternchen" aufnehmen könnte, weil dies auch noch Werbung bringen würde. Wir haben es mit verschiedenen Sängerinnen versucht einzusingen, aber es hat nie richtig harmoniert, es hatte nie den gleichen Charme wie mit Monika Schär. Mir war es egal, ob die Duettpartnerin "famous" ist oder nicht, Hauptsache, sie macht ihren Job gut. Die Chemie zwischen uns und Monika war toll, so haben wir entschieden das Duett mit ihr zu machen.

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LINK zum ganzen Interview